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Samstag, 27. Februar 2016

Käthe Leichter. Eine Frau wie diese ...





Filmtipp: Dokumentation über die Ikone der Frauenbewegung am 8. März.

Als Ikone der Frauenbewegung wurde Käthe Leichter nach ihrem gewaltsamen Tod als Antifaschistin und Opfer der Nationalsozialisten geehrt und gewürdigt. Dennoch ist sie heute nur wenigen ein Begriff. In den Büchern und Reden bleibt ihr Bild merkwürdig blass. Das erstaunt umso mehr, als Leichter sowohl als Politikerin wie als Wissenschafterin eine große Pionierin war und beide Passionen vereinen konnte.

Käthe Leichter war die erste Sozialwissenschafterin weltweit, die bereits in den 1920er-Jahren anhand geführter Interviews und Umfragen sowie statistischer Auswertungen über das Leben arbeitender Frauen die moderne Frauenbewegung begründet hat. Und nicht nur das: Sie hat sie entlang von modernen Bildstatistiken veröffentlicht und 1930 den ersten Film über das Alltagsleben von arbeitenden Frauen initiiert.

Käthe Leichter war bereits als Studentin in Wien und Heidelberg und später als Sozialwissenschafterin und Frauenpolitikerin hoch aktiv: Sie war Teil des reformerischen Wiens der Zwanzigerjahre. Leichter war ihrer Zeit voraus: eine Intellektuelle, die eine ebenso passionierte Politikerin war.


Dienstag, 8. März, um 22.35 Uhr auf ORF 2
TV-Dokumentarfilm, 52 Minuten. Regie: Helene Maimann



Quelle: arbeit-wirtschaft.at



PS.: Weitere Informationen zu Käthe Leichter unter:
http://www.dasrotewien.at/leichter-kaethe.html

sowie
http://www.doew.at/erinnern/biographien/spurensuche/kaethe-leichter-1895-1942

oder

http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/leichter_kaethe.htm

und

https://de.wikipedia.org/wiki/Käthe_Leichter

Sonntag, 14. Februar 2016

Marie Jahoda - Otto Bauer Institut: aktuelle Checkliste


Immer noch aktuell: unsere Checkliste für mehr Gerechtikeit zu finden auf www.reichtumsmythen.at
+ Vermögenssteuer einführen +
Ein Modell das nur die 10% der Reichsten in Österreich betrifft und mehr als 5 Milliarden Euro jährlich bringt sieht so aus: Vermögen zwischen 700.000 Euro und 2.000.000 Euro soll mit 0,5% besteuert werden, Vermögen zwischen 2.000.000 Euro und 3.000.000 Euro mit 1% und alles über 3.000.000 Euro mit 1,5%.
+ Betrug an der Allgemeinheit verhindern +
Durch undurchschaubare Firmenkonstrukte, Briefkastenfirmen oder Trusts wird unsere Gesellschaft jährlich um mindestens 130 Milliarden Euro weltweit durch Steuerhinterziehung betrogen. Diese Tricks gehören verboten und Finanzgeschäfte strenger und stärker kontrolliert.
+ Finanztransaktionssteuer europaweit durchsetzen +
Der kaum besteuerte Finanzsektor war ein zentraler Auslöser für die Wirtschaftskrise. Schon bei einer Besteuerung von 0,5% bei Spekulationsgeschäften könnten so europaweit pro Jahr 250 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen aus dem lukriert werden.
+ Ausbau des Sozialstaates +
Ein starker Sozialstaat bietet zahlreiche Freiheiten: Von freier Bildung über die Möglichkeit krank zu werden und sich auszukurieren, bis hin zu sicheren Pensionen und treffsicheren Förderungen: Diese Leistungen gehören ausgebaut und erhöht.
+ Bildungsoffensive starten +
Schulen müssen für alle Kinder gerechte Chancen anbieten und sie nicht schon in jungen Jahren auf Grund ihrer sozialen Herkunft selektieren. Dabei gilt es auch die Infrastruktur, Unterrichtsmethoden und Inhalte an die aktuelle Zeit anzupassen.
+ Öffentliches Eigentum schützen +
Das öffentliche Eigentum ist das Vermögen eines Landes. Von zugänglichen Seen, Wäldern und Bergen über Wasserleitungen bis hin zu Schienen und Straßen, gilt es diesen gemeinsamen Besitz vor Privatisierungen zu schützen und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.
+ Arbeitszeit verkürzen und Löhne erhöhen +
Arbeit ist genug für alle da, sie ist nur nicht gerecht verteilt. Daher bedarf es einer Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bei gleichzeitiger Lohnerhöhung vor allem im Niedriglohnsektor. Das verringert Arbeitslosigkeit und steigert die Kaufkraft.




















Marie Jahoda – Otto Bauer Institut
Landstraße 36/3
4020 Linz
+43 (0)5 7726 1131
office@jbi.or.at




F E S D - Fashion educated Social Democracy 
Discussion - , Info - , News - , Opinions - MEDIA

Samstag, 13. Februar 2016

Der Prozess, welcher uns zu Komplizen unserer eigenen Versklavung machte?

„Wer glaubt, dass die vielen Konflikte rund um die Welt nichts miteinander zu tun haben, hat nicht genau hingesehen. Die Frage ist nur: Wer ist das Ziel und wer hält die Fäden in der Hand?“ Gordon Duff, Publizist Die Romane, „1984“ des englischen Schriftstellers George Orwell sowie „Schöne neue Welt“ des britischen Schriftstellers Aldous Huxley, gehören zu den bekanntesten Zukunftsszenarien. Im Roman „Schöne neue Welt“ heißt eine durch die Unterhaltungs- und Konsumindustrie verführte Gesellschaft ihre Unterdrückung regelrecht willkommen. Die vergnügungssüchtige, durch Lügen und Illusionen abgelenkte Gesellschaft hat sich zunehmend entmachten lassen. George Orwell dagegen beschreibt in seinem Roman einen brutalen, diktatorischen Überwachungsstaat als Zukunftsvision. Der amerikanische Journalist und Buchautor Chris Hedges legte es wie folgt aus: „Jetzt wissen wir, dass Huxley nur die Vorstufe der Zustände anprangerte, die Orwell vorhersah. Huxley beschrieb den Prozess, der uns zu Komplizen unserer eigenen Versklavung machte. Orwell beschrieb den Endzustand unserer Versklavung.“ Die Strategen der „Neuen Weltordnung“ haben die Zeit, während die Völker durch Unterhaltung und Konsum abgelenkt waren geschickt dazu genutzt, die nächste Phase ihrer Strategie vorzubereiten. Durch Kriege, Flüchtlings- und Finanzkrisen sowie arrangierte 
Terroranschläge soll nun gezielt Chaos und Angst geschürt werden, um sich dann als „Retter“ zu inszenieren, damit sich die Völker freiwillig in deren „Neue Weltordnung“ einreihen lassen. http://www.kla.tv/7504
http://principiis-obsta.blogspot.se/2011/01/2011-eine-schone-neue-anti-utopie.html
- Wem dient der internationale Terrorismus? Dem russischen Historiker S. Iwanow zufolge werden und wurden terroristische Organisationen wie der IS, die Taliban oder al-Qaida von den USA geschaffen. Dies, um in unliebsamen Staaten Unruhe zu schaffen und mit den USA unkooperative Regierungen zu stürzen oder zum Einlenken zu bewegen. Gemäß Iwanow wird, „durch die schweigende Zustimmung Washingtons und manchmal auch mit der direkten Unterstützung der USA und ihrer westlichen und regionalen Verbündeten [...], der internationale Terrorismus über den ganzen Planeten verbreitet“. Diese Aussage lässt aufhorchen, denn diese Terrororganisationen erfüllen tatsächlich auch einen überkontinentalen Zweck, welcher direkt auch auf unsere westliche Gesellschaft abzielt: Durch die Verbreitung von Angst und Schrecken, genährt durch regelmäßig wiederkehrende Meldungen und Bilder von Enthauptungen, Massakern und Zerstörungen von Kulturgütern, soll ein Klima der Furcht und des Hasses entstehen. Ein solches Klima ist Voraussetzung für den Machterhalt der Regierenden. Menschen, die sich nicht fürchten, lassen sich schwer lenken !!! Menschen, welche keinen Hass empfinden, lassen sich nicht für Kriege einspannen. Also werden künstliche Feindbilder geschaffen, um die Menschheit gegeneinander aufzuhetzen und sie so von den eigentlichen Gefahren abzulenken. http://german.irib.ir/analysen/beitraege/item/265224-historiker-usa-z%C3%BCchten-terrorgruppen,-um-sie-dann-zu-instrumentalisieren
- Ist die Lügenpresse Realität? Viele Leitmedien berichteten dieses Jahr von einem Terroranschlag in Hurghada, der von IS-Terroristen verübt worden sei. Im „Stern“ stand: „Terroranschlag in Ägypten: Drei Touristen bei Schießerei in Hotel verwundet. Die Angreifer sollen Flaggen des IS bei sich getragen haben.“ Die „B.Z. Berlin“ jedoch schrieb, dass „ein ISIS-Angriff auf ein Hotel stattgefunden hat.“ Schon wurden Möglichkeiten zu Tatsachen. Medien wie ZEIT ONLINE, Neue Zürcher Zeitung, Spiegel ONLINE und viele mehr berichteten, dass es sich um einen Terroranschlag des IS gehandelt habe. Eine Korrespondentin von Klagemauer.TV war vor Ort und sprach mit betroffenen Personen. Die Gästebetreuerin der verwundeten Touristen sagte, dass es sich keineswegs um einen Terroranschlag, sondern um einen Lohnstreit zwischen zwei jungen Ägyptern gehandelt habe. Bei einem der verletzten Touristen fehlte jede Bereitschaft zu einem Interview: „Es stimmt nicht eines von dem, was in den europäischen Medien zu diesem Vorfall berichtet wurde“, sagte er. „Wenn sie es wirklich ehrlich meinen, nicht so wie die anderen Medien, die mich interviewt haben, dann sagen sie dies unbedingt ihren Zuschauern: Es ist alles eine einzige Lüge!“ Dieser Fall ist nur eines von vielen Beispielen die zeigen, dass das Unwort des Jahres 2014 „Lügenpresse“ leider meistens der Realität entspricht. http://www.stern.de/politik/ausland/terroranschlag-in-aegypten--drei-touristen-bei-schiesserei-in-hotel-verwundet-6639332.html
http://www.bz-berlin.de/welt/terror-angriff-auf-hotel-deutscher-inhurghada-verletzt
 
http://www.kla.tv/7562
„Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt werde. Lasst uns die Warnungen erneuern, auch wenn sie schon wie Asche in unserem Munde liegen. Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen nur armselige Versuche sind. Und sie werden kommen, ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“ Bertold Brecht Quellen: Bertold Brecht, Gordon Duff, Chris Hedges, Aldous Huxley und George Orwell bz-berlin.de german.irib.ir Klagemauer.TV principiis-obsta.blogspot.se s&g 6/16 stern.de
PS.: In diesem Sinne empfehle ich neben den Büchern von Aldous Huxley und George Orwell UNBEDINGT auch Fahrenheit 451 von Ray Bradbury zu lesen. Fahrenheit 451 spielt in einem Staat, in dem es als schweres Verbrechen gilt, Bücher zu besitzen oder zu lesen. Die Gesellschaft wird vom politischen System abhängig, anonym und unmündig gehalten. Drogen und Videowände lassen dennoch keine Langeweile aufkommen. Selbständiges Denken gilt als gefährlich, da es zu antisozialem Verhalten führe und so die Gesellschaft destabilisiere.

Dienstag, 2. Februar 2016

ARBEITNEHMERVERTRETUNGEN IN EUROPA















































In allen 27 Ländern der Europäischen Union (EU) gibt es Strukturen für die Vertretung der Arbeitnehmer auf Betriebs- und Unternehmensebene.

Diese Strukturen verfolgen in allen Ländern prinzipiell denselben Zweck: Verteidigung und Förderung der Arbeitnehmerinteressen. Dennoch sind Formen und Regeln, nach denen sie arbeiten, sehr unterschiedlich.



Siehe auf:
http://www.boeckler.de/75.htm



Quelle:
Hans-Böckler-Stiftung
Düsseldorf