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Freitag, 22. Februar 2013

WO BLEIBT DIE MITTELSCHICHT IN ÖSTERREICH ?

Quelle: http://blog.arbeit-wirtschaft.at / organisiert von AK / ÖGB



WO BLEIBT DIE MITTELSCHICHT? 

DIE VERMÖGENSVERTEILUNG IN ÖSTERREICH


Neue Daten für Österreich belegen, dass die Vermögen extrem ungleich verteilt sind.




Bei Vermögen besteht eine krasse Schieflage. Durch die starke Konzentration des Vermögens auf eine sehr kleine Gruppe von Haushalten bleibt für die Haushalte mit niedrigem und mittlerem Vermögen nur ein kleiner Teil.

Nur etwa ein Viertel der Haushalte gehören zu der Gruppe mit den mittleren Vermögen, und es gibt eine sehr große Gruppe von Haushalten, fast zwei Drittel, die ein niedriges Vermögen besitzen (blaue Balken nach rechts). 

Diese beiden, niedrige und mittlere Vermögen, besitzen auch nur einen kleinen Teil am Gesamtvermögen (rote Balken nach links). 
Der weitaus größte Teil des Vermögens wird von einer kleinen, sehr vermögensreichen Gruppe gehalten, die etwa zwei Drittel des gesamten privaten Vermögens in Österreich auf sich vereint, wie der oberste rote Balken zeigt.

Vor diesem Hintergrund ist das weitgehende Fehlen einer Vermögensbesteuerung in Österreich umso unverständlicher.


Der ganze Bericht siehe unter:
http://blog.arbeit-wirtschaft.at/wo-bleibt-die-mittelschicht-die-vermogensverteilung-in-osterreich/



Quelle: http://blog.arbeit-wirtschaft.at / organisiert von AK / ÖGB




Mittwoch, 2. Januar 2013

6% mehr Arbeitslose als vor einem Jahr; Arbeitsplätze schaffen durch Investitionen !!!

Quelle: ÖGB Waldviertel :


Sechs Prozent mehr Arbeitslose als vor einem Jahr !!!

ÖGB-Präsident Foglar: 
Arbeitsplätze schaffen durch Investitionen in den Sozialstaat !!!


"Österreich braucht mehr Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik - und mehr Unternehmer, die ältere Menschen einstellen beziehungsweise ältere ArbeitnehmerInnen nicht kündigen", sagt ÖGB-Präsident Erich Foglar anlässlich der veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für den vergangenen Dezember. Im Vergleich zum Dezember 2011 ist die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen um sechs Prozent auf 322.981 angestiegen; weitere 62.457 befanden sich in Schulungen des AMS.

Besonders dramatisch war der Anstieg bei Menschen mit Behinderung (plus 15 Prozent !!! ), AusländerInnen (plus 11,7 Prozent !!! ), Älteren (plus 9,3 Prozent !!! ) und Langzeitarbeitslosen (plus 36 Prozent !!! ).

AMS braucht mehr Geld und mehr Personal

Der Sozialstaat hat bisher wesentlich dazu beigetragen, dass Österreich besser durch die Krise gekommen ist als andere Länder. "Was wir jetzt brauchen sind Wachstum und Beschäftigung. Einen ganz wesentlichen Wachstumsimpuls stellen Investitionen in die aktive Arbeitsmarktpolitik dar. Investiert muss vor allem in Weiterbildung und Höherqualifizierung werden, denn die Hälfte der Arbeitslosen ist nur gering qualifiziert. Dafür braucht das AMS mehr Geld und mehr Personal", fordert Foglar.

Investitionen in den Sozialstaat, vor allem in Bildung, Kinderbetreuung, Pflege- und Gesundheit schaffen Arbeitsplätze, dadurch steigen die Einnahmen aus Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen, gleichzeitig sinken dadurch die Kosten des AMS", sagt Foglar.

Malus für Firmen, die keine Älteren beschäftigen

Die Zahl der über 50-jährigen Arbeitslosen ist im Dezember erneut angestiegen !!!
"Da viele Arbeitgeber nicht bereit sind, von selbst Ältere zu beschäftigen, bedarf es entsprechender Anreize beziehungsweise Sanktionen für eine entsprechende Verhaltensänderung", fordert Foglar ein Bonus-Malus-System. Unternehmen, die keine oder zu wenige ältere MitarbeiterInnen beschäftigen, sollen einen Malus zahlen. Firmen, die überdurchschnittlich viele Ältere beschäftigen, sollen mit einem Bonus belohnt werden.

ArbeitnehmerInnen erst gar nicht arbeitslos werden lassen

"Die beste Arbeitsmarktpolitik ist aber diejenige, die dafür sorgt, dass die Menschen erst gar nicht arbeitslos werden", sagt Foglar. Dafür habe die Regierung in den vergangenen Wochen wichtige Impulse gesetzt, etwa die Reformen bei Kurzarbeit und Bildungskarenz. Maßnahmen seien aber auch im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention notwendig, denn arbeitsbedingte Krankheiten seien zudem für viele Menschen ein Grund, warum sie in ihren Berufen nicht mehr arbeiten können.

www.oegb.at/sozialstaat

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Reform des Unterhaltsrechts 2012 - vonJosi Gabauer

Reform des Unterhaltsrechts 2012
von
Josi Gabauer
Weitere Informationen unter: http://www.vaterverbot.at/
armutUnterhalt.html



Linz (OTS) - Das in Österreich geltende Unterhaltsrecht gibt vor, einen finanziellen Ausgleich zwischen beiden Elternteilen zu schaffen, sodass Kinder bei beiden Elternteilen den gleichen Lebensstandard vorfinden sollten. Tatsächlich treibt es tausende Väter in die Armut, ohne Perspektiven, ohne die Möglichkeit ihre Kinder zu betreuen oder ihnen überhaupt etwas bieten zu können.

Funktionieren würde ein gleichberechtigtes Unterhaltssystem nur dann, wenn sich beide Elternteile gegenseitig im Ausmaß ihrer prozentualen Betreuungsleistung unterhaltspflichtig wären und alle Familienförderungen auf beide Elternteile aufgeteilt werden.

Das derzeit in Österreich praktizierte System, mit nur einem zahlenden Elternteil, bei dem alle erbrachten Betreuungs- als auch Naturalleistungen ignoriert werden, ist Kindeswohl schädigend.
Die von der Justiz angewendete „Anspannung“, bei der Väter zu einem bestimmten Vollzeit-Beruf verpflichtet werden, verstößt nicht nur gegen das Verbot der Zwangsarbeit und gegen das Recht auf freie Berufswahl, es macht Vätern nahezu unmöglich, ihre Kinder umfangreich zu betreuen.

Die österreichische Praxis, Väter unter das Existenzminimum zu pfänden, ist nicht nur Menschenverachtend, es verstößt auch gegen das Recht auf Leben. Die Mindestsicherung für Väter ist de facto nicht existent.

Wir fordern Justizministerin Dr. Beatrix Karl auf, im Rahmen der Familienrechtsreform 2012 das Unterhaltssystem den gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen.
Ein ideales Unterhaltsrecht betrachtet beide Elternteile als gleichwertig und räumt jedem Elternteil die gleiche finanzielle Chance ein, seine Kinder zu betreuen.

Weitere Informationen unter: http://www.vaterverbot.at/armutUnterhalt.html




vaterverbot.at . Armut ist Männlich . Ich bin Vater kein Besucher !
www.vaterverbot.at

Väter emanzipiert euch. Die erste offizielle Website, die die Probleme von Kindern und Vätern in Scheidungs- und Trennungssituationen Ernst nimmt und aktiv unterstützt.