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Samstag, 22. Dezember 2012

Wucherzinsen lassen unsere Schulden explodieren, die Gewinne der Banken und Spekulanten auch


Quelle: via Herbert N. Anderson  /  via  J.V.


Erinnern wir uns doch zurück!



Vor vier Jahren war es eine subprime crisis:Faule Kredite, weltweit gehandelt, waren die Ursache.Immobilienbanken kamen ins Wanken, die Betroffenen verloren ihre Häuser.Der Staat half: den Immobilienbanken! mit Abermilliarden.



Vor zwei Jahren war es eine Bankenkrise:Weltweit in Fehlspekulationen und faule Kredite verstrickt, misstrauten die Banken sich untere inander und drohten reihenweise einzustürzen und das Finanzsystem und die Gesamtwirtschaft mitzureissen.



Der Staat half: 

Seit zwei Jahren fluten wir sie mit Geld, mit unserem Geld.inander und drohten reihenweise einzustürzen und das Finanzsystem und die Gesamtwirtschaft mitzureissen.

Jetzt ist es eine Staatenkrise: Die Banken und die Spekulanten und die Ratingagenturen, die wir vor Pleite und ruinösen Verlusten bewahrt haben, finden, wir hätten zu sorglos Schulden gemacht und wollen uns das Geld, das wir Ihnen um 0,75 % Zinsen geben nur um 8 oder 12 oder 18 Prozent Zinsen verleihen. Die Wucherzinsen lassen unsere Schulden explodieren,die Gewinne der Banken und Spekulanten auch. Doch sie misstrauen unserer Bonität.


Die Staaten helfen: Sie demolieren Bildungs-Gesundheits-Pensions-Sozialsysteme und die Wir, reduzieren die Einkommen und die Ausgaben für Kultur und Forschung und Entwicklungszusammenarbeit und für die Infrastruktur und für Investitionen und erhöhen die Inflation, um immer neues Geld aufzutreiben. Sie übernehmen Haftungen in unbegrenzter Höhe für die Banken und Spekulanten und ihre Wettscheine. Sie zerstören das europäische Gesellschaftsmodell.



Und Morgen werden wir es einsehen:Wir sind alle faule Südländer!      :-(





Donnerstag, 1. November 2012

Krisenbanken können (sollten) künftig geschlossen werden !!!

Quelle: REUTERS







 

Bankenrettung - Kosten
Die „Rettung der Banken“ kostete laut einer Pressemitteilung vom 6. Juni 2012 des EU-Kommissars Michel Barnier allein zwischen 2008-2010 ca. 4.500 Mrd. Euro (ca. 40% der Wirtschaftsleistung). 


Dies entspricht ca. 9.000,- Euro für jeden der 500 Millionen EU-Bürger oder dem verfügbaren Jahreseinkommen eines Haushaltes in Deutschland von 21.000,- Euro (OECD, Society at a Glance, 2011). Bei einem angenommenen Zinssatz von etwas mehr als 4% zahlen die Staaten ca. 200 Mrd. Euro Zinsen, pro Jahr - für die Schulden, die sie aufnahmen, um die Banken zu retten: wie bizarr!




 

Ist die EU-Kommission endlich aufgewacht?
Die Steuerzahler in Europa sollen künftig von milliardenschweren Rettungsaktionen für Banken verschont werden: Krisenbanken können künftig geschlossen oder mit dem eigenen Geld des Finanzsektors saniert werden.


Die EU-Kommission legte am Mittwoch in Brüssel dazu den lange erwarteten Gesetzentwurf zur Bewältigung von Bankenkrisen vor. Danach könnten die Aufsichtsbehörden künftig stärker vorbeugend eingreifen.

Die Kosten für den Umbau oder die Schließung einer Bank müssten die Geldhäuser selbst über Krisenfonds oder ihre Gläubiger durch einen Forderungsverzicht aufbringen.
"Wir begrenzen die Risiken in der Zukunft in der Hoffung, künftige Bankenkrisen zu verhindern", sagte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier.




Der ganze Artikel ist einzusehen -->  HIER  !!



Donnerstag, 6. September 2012

Merkel, Merkel - über ganz Europa? Teil 2

Quelle: Mein Herz schlägt links / bewegung.taz.de
Ausschnitte aus:
Eine erfolgreiche politische Autistin




Merkel, Merkel - über ganz Europa?  Teil 2


Merkels Stil ist politischer Autismus in reinster Form!

Sie vertritt nicht mehr die Mehrheit, die sie gewählt hat, sondern Kapitalinteressen.
Die Ökonomin Susanne Schmidt, Tochter des ehemaligen Bundeskanzlers, bringt es in ihrem neuen Buch auf den Punkt.
„Zurzeit ist kein Ende der symbiotischen Beziehung zwischen Staaten und Banken zu erkennen.“
In ihrem Buch „Das Gesetz der Krise“ schildert sie eloquent, wie die Regierung Merkel die Situation in Griechenland solange offen gehalten hat, bis die großen Privatinvestoren, die Banken und Versicherungen fast vollständig aus ihrem Griechenland-Engagement ausgestiegen waren und das Risiko der Pleite schließlich vollständig bei den Staaten und den europäischen Institutionen lag.
Merkel steht für eine Politik, in der das Risiko im Augenblick der Krise ausschließlich auf die Steuerzahler übertragen wird und der Finanzmarkt schon wieder Gewinne machen kann wenn die Arbeitslosigkeit in den betroffenen Ländern bei zwanzig Prozent und mehr liegt.
Merkel steht für eine Politik der Intransparenz und autokratischen Alternativlosigkeit, in welcher der Bevölkerung vorgegaukelt wird, dass es um die Rettung der Kleinsparer geht, während die Deutsche Bank und die Allianz ihre Bilanzen sanieren können.
Sie erwähnt mit keinem Wort, dass die Staatsschuldenkrise ein direktes Ergebnis der Bankenkrise ist und dass die Eurorettung eigentlich die Banken meint und nicht die Staaten, schon gar nicht die kleinen Leute. Griechenland und Spanien zeigen überdeutlich die Verelendung, die mit Merkels Politik für das Großkapital einhergeht.
Auch in Deutschland, das scheinbar von der Krise ausgenommen ist, sanken in der Regierungszeit Merkels weiterhin die Reallöhne der kleinen Leute, während die Einkommen der Besserverdienenden deutlich anstiegen.
Die Profite der Investoren vervielfachten sich seit Regierungsantritt Merkels!

siehe auch:
Das Gesetz der Krise: Wie die Banken die Politik regieren

siehe auch:

Merkel, Merkel - über ganz Europa?