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Freitag, 22. Februar 2013

Sozialdemokratie und Kirche

Quelle:   Dr. Jürgen Bozsoki



ANLÄSSLICH DES PAPST-RÜCKTRITTS AM 28.2.


Sozialdemokratie und Kirche
Ein widersprüchliches Verhältnis

 

Donnerstag, 28.2.2013, 19:30 Uhr
Pragerstraße 93-99/25, 1210 Wien
Referent: ALOIS REISENBICHLER (Bild links)

Am 28.2. um exakt 20:00 Uhr ist ein welthistorisches Ereignis. Papst Benedikt XVI. legt sein Papstamt nieder. Dies haben wir zum Anlass genommen, um uns mit dem Thema „Sozialdemokratie und Kirche“ zu beschäftigen.

Die Kirche war lange Zeit Feindbild der Arbeiterbewegung und umgekehrt. Vor allem in Österreich war die Katholische Kirche immer eng mit der Monarchie verbunden. Auch die Allianz von Kirche und Austrofaschismus
gehört zu den dunkelsten Kapiteln. 

Heute, im Zeitalter des Neoliberalismus und der Globalisierung gibt es jedoch in vielen Fragen auch Übereinstimmung, etwa im Auftreten gegen Kasinokapitalismus, Fremdenfeindlichkeit und für die Menschenwürde. 
Andere Themen, wie z.B.  Zölibat, Frauen, Homosexualität etc. sind sogar in der Kirche selbst umstritten.


ALOIS REISENBICHLER 

kennt beide Seiten. Er ist bekennender Katholik UND klassenkämpferischer Marxist. Aber er sieht darin keinen besonderen Widerspruch. 

Seit Jahren gehört er zum linken Flügel der Sozialdemokratie und ist dort Sekretär der Aktionsplattform „Christentum & Sozialismus“. Besonderes Anliegen ist ihm auch sein Wirken in der Friedensbewegung.



Dienstag, 12. Februar 2013

Karl Kautsky: Das Erfurter Programm

Quelle: marxist.org & rudolf-homann.blog



Karl Kautsky
Das Erfurter Programm;
in seinem grundsätzlichen Teil erläutert
Karl Kautsky war ab Mitte der 1880er Jahre der intellektuelle Kopf der frühen Sozialdemokratie. 1907 veröffentlichte Kautsky bei Dietz in Stuttgart seine grundlegende historische Sichtweise. 
In besonderer Weise widmet er sich dem englischen Staatsmann und Humanisten Thomas More (Deutsch: Thomas Morus), der am 6. Juli 1535 auf dem Schafott auf dem Tower Hill hingerichtet wurde. Kautsky nennt ihn den Vater des utopistischen Sozialismus.

Vorwort zur ersten Auflage (1892)

Vorrede zur fünften Auflage (1904)


I. Der Untergang des Kleinbetriebes

1. Kleinbetrieb und Privateigentum
2. Ware und Kapital
3. Die kapitalistische Produktionsweise
4. Der Todeskampf des Kleinbetriebs


II. Das Proletariat

1. Proletarier und Handwerksgeselle
2. Der Arbeitslohn
3. Die Auflösung der Proletarierfamilie
4. Die Prostitution
5. Die Industrielle Reservearmee
6. Die wachsende Ausdehnung des Proletariats:
Das kaufmännische und das „gebildete“ Proletariat



III. Die Kapitalistenklasse

1. Handel und Kredit
2. Arbeitsteilung und Konkurrenz
3. Der Profit
4. Die Grundrente
5. Die Steuern
6. Das Sinken des Profits
7. Das Wachstum der Großbetriebe. Die Kartelle
8. Die wirtschaftlichen Krisen
9. Die chronische Überproduktion


IV. Der Zukunftsstaat

1. Soziale Reform und Revolution
2. Privateigentum und genossenschaftliche Produktion
3. Die sozialistische Produktion
4. Die wirtschaftliche Bedeutung des Staats
5. Der Staatssozialismus und die Sozialdemokratie
6. Der Aufbau des Zukunftsstaates
7. Die „Abschaffung der Familie“
8. Die Konfiskation des Eigentums
9. Die Verteilung der Produkte im „Zukunftsstaat“
10. Der Sozialismus und die Freiheit


V. Der Klassenkampf

1. Der Sozialismus und die besitzenden Klassen
2. Gesinde und Bediententum
3. Das Lumpenproletariat
4. Die Anfänge des Lohnproletariats
5. Die Erhebung des Lohnproletariats
6. Der Widerstreit der das Proletariat erhebenden
und der es herabdrückenden Tendenzen

7. Die Philanthropie und die Arbeiterschutzgesetzgebung
8. Die Gewerkschaftsbewegung
9. Der politische Kampf
10. Die Arbeiterpartei
11. Die Arbeiterbewegung und der Sozialismus
12. Die Sozialdemokratie – die Vereinigung von
Arbeiterbewegung und Sozialismus

13. Die Internationalität der Sozialdemokratie
14. Die Sozialdemokratie und das Volk