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Montag, 3. Juni 2019

Der Kultursozialismus Kurt Eisners




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Frank Jacob:
Der Kultursozialismus Kurt Eisners

(1867 – 1919), das „Arbeiter- Feuilleton“ und die Aufklärung der deutschen Arbeiterschaft.
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Kurt Eisner (1867‒1919) war kein Träumer. Er war ein Idealist.
Als solcher hatte er schon früh erkannt, dass die Bildung und der Zugang zu ihr entscheiden würde, ob es dem Proletariat gelänge, echte Gleichheit für alle Menschen zu schaffen: „Die höchste Bildung sollte Gemeingut gerade der tiefsten Masse werden; das Vertrauen zur schaffenden Gleichheit aller menschlichen Vernunft war so groß, daß man überzeugt war, die bloße Zwischenkunft der großen Erzieherin, der menschlichen Not, genüge, um die Geister fähig zu machen, den Ertrag tausendjähriger Gedankenarbeit zu erfassen, und zwar nicht nur im Inhalt des Wissens, sondern auch in der Methode der Forschung.“
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Allerdings hatte Eisner ebenfalls erkannt, dass die Bildung innerhalb des Deutschen Kaiserreiches monopolisiert worden war und es der Arbeiterklasse nur unter „Duldung“ des Bürgertums gestattet war, sich fortzubilden, um die geistige Limitation des eigenen Seins zu überwinden:
„Von der Partei und Gewerkschaft ist in der Tat so etwas geschaffen worden, wie eine pädagogische Provinz, in der das Proletariat für seine geschichtliche Mission erzogen wird. Indessen, in demselben Maße, in dem sich der Kommunismus der Bildung aus eigener Kraft der Masse, der Tendenz nach, siegreich durchdringt, um so größer werden doch die Schwierigkeiten des Ausgleichs zwischen den idealen Möglichkeiten und den harten Realitäten.”

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Der ganze Artikel als PDF: Eisner Kultursozialismus
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Kurt Eisners Ort in der sozialistischen Bewegung

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Siehe weiters
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Eisner
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und Frank Jacob
https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Jacob_(Historiker)
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Dienstag, 4. Juni 2013

Exklusionskriterien im rechtsradikalen Diskurs

Quelle: publikation.fes-gegen-rechtsextremismus.de




Bei Rechtsradikalismus handelt es sich um eine politische Ideologie, die um den Mythos einer homogenen Nation kreist – ein romantischer und populistischer Ultranationalismus, der der liberalen, pluralistischen Demokratie mit ihren grundlegenden Prinzipien des Individualismus und Universalismus feindlich gegenüberst
eht. 


Die Exklusionskriterien im rechtsradikalen Diskurs können auf ethnischer Zugehörigkeit, Kultur, Religion und/oder dem Geschlecht beruhen.

Analytisch gesehen sind diese Kriterien natürlich voneinander abgegrenzt, und jedes hat seine ganz besondere Logik. In der Realität aber vermischen sie sich oft, und es ist die Aufgabe des Forschers, sie zu entwirren und ihre jeweiligen logischen Grundlagen im rechten Denken aufzuzeigen.

Eine Konstante ist, dass wir es bei allen Varianten mit einer radikalen Unterscheidung zwischen Eigengruppen und Fremdgruppen zu tun haben. 






Die Tabelle folgt der Logik von Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld, der das Konzept der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ entwickelt hat. Siehe Heitmeyer:
Deutsche Zustände. Band 3. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 2005; auch Andreas Zick et al.: Die Abwertung der Anderen:
Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskrimi- nierung. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2011.



Quelle: publikation.fes-gegen-rechtsextremismus.de

Download der Publikation :
Hier können Sie die Publikation direkt als pdf downloaden
Publikation deutsch


Samstag, 13. August 2011

Paradigma 3. Jahrtausend

Politik
Die Politik darf nicht mehr vor dem Markt und vor allem vor den weltweiten lobbyistischen Gruppen und den globalen Spekulationen (Wallstreet-Casino-Kapitalismus) kapitulieren.
Die Politik muss die Regeln setzen und die Wirtschaft (Firmen, Konzerne, Finanzinstitute, Banken) muss sich daran halten.


Recht
Das Recht darf nicht mehr nach wirtschaftlichen Zwängen und wirtschaftlichen Gruppeninteressen manipuliert werden. Das Recht sollte auf Basis der Menschenwürde, der Menschenrechte und der Menschenpflichten begründet sein.


Ethik
Die Ethik darf nicht durch die Macht des Profits geopfert werden und die Ethik darf nicht mehr durch das, was Erfolg bringt oder Spaß macht ersetzt werden. Ethische Normen müssen aufgrund bestimmter Lebensbedürfnisse, Dringlichkeiten und Notwendigkeiten der Menschheit zwar angepasst werden, jedoch ethische Grundkonstanten (du sollst nicht stehlen, betrügen, übervorteilen), die derzeit durch den Wallstreet-Casino-Kapitalismus ausgehebelt worden sind, müssen wieder aktuell sein.


Werte
Die Werte – Fleiß, Rationalität, Ordnung, Gründlichkeit, Leistung, Effizienz, … - sollen nicht abgeschafft werden, jedoch mit den Werten der Sensibilität, Emotionalität, Imagination, Menschlichkeit, … kombiniert werden.


Wirtschaft
Die Wirtschaft muss wieder im Dienst übergeordneter ethisch-politischer Ziele stehen. Die Politik darf nicht mehr als verlängerter Arm der Wirtschaft funktionieren, da sie so die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht setzen kann.


Markt
Der Markt muss von wirtschaftsfreundlichen, jedoch ordnungspolitischen und ethischen Rahmenbedingungen abhängen.


Wallstreet-Casino
Es muss eine Lösung gefunden werden, die verhindert, dass dieses Casino weiterhin ohne jegliche Selbsthaftung, mit fremden Geld auf Rechnung anderer spielt und mit Wetten auf fallende Kurse auch noch an Verlusten verdient, sowie abertausende Arbeitsplätze ruiniert und sogar durch Spekulationen Länder vor den Staatsbankrott bringt.
Diese Aufgabenstellung wird auch nur zu lösen sein durch internationale Aktionen wie: intern. Superregulatoren, Welt-Zentralbank, intern. Wechselkurs- und Transaktionssteuern, globale Schuldenversicherungsargenturen.


Wissenschaft
Die Wissenschaft muss wieder die Funktion einer möglichst objektiven und  kritischen Kontrollinstanz einnehmen. Wissenschaft darf nicht mehr den wirtschaftlichen Interessen der Großindustrien, wie dem Moloch der Waffen-, Pharma- und Lebensmittelindustrie, etc., etc., ausgeliefert sein.


Kultur
Kunstwerke sollen nicht mehr nur Ware und/oder Spekulationsobjekte, also nicht mehr Kommerz und Zuträgerin des Marktes sein.


Religion
Religiöse Interessen, vertreten durch Kirchen und Institutionen der verschiedensten Glaubensgemeinschaften, gehören ersten nur in den Privatbereich und dürfen den staatlichen Gesetzen nicht widersprechen, bzw. müssen sie sich auch an die Menschenrechte halten und die Menschenwürde nicht verletzen. 
Die Verantwortlichen der Weltreligionen und Weltideologien, müssen endlich auch in globalen Zusammenhängen denken und handeln, jedoch auch den konkreten, einzelnen Menschen nicht aus dem Auge verlieren.


Paradigmenwechsel
Der schon längst benötigte Paradigmenwechsel muss eine globale Marktwirtschaft sein, die auf humane und soziale Ziele politisch verpflichtet wird. Durch den Paradigmenwechsel müssen wir auch unbedingt von der eurozentrischen, zur polyzentrischen Wirtschaft kommen, d.h. wir alle müssen uns an die globalen Bedingungen in vernünftiger Weise anpassen.


Parole
Die Parole für dieses, dem 3ten Jahrtausend muss lauten: 
- Verantwortung der Weltgesellschaft für ihre eigene Zukunft, 
- Verantwortung für die Mitwelt und Umwelt, 
- sowie auch für den Menschen selbst und deren Nachkommen, der Nachwelt.
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F E S D - Fashion educated Social Democracy 
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