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Dienstag, 4. Juni 2013

Exklusionskriterien im rechtsradikalen Diskurs

Quelle: publikation.fes-gegen-rechtsextremismus.de




Bei Rechtsradikalismus handelt es sich um eine politische Ideologie, die um den Mythos einer homogenen Nation kreist – ein romantischer und populistischer Ultranationalismus, der der liberalen, pluralistischen Demokratie mit ihren grundlegenden Prinzipien des Individualismus und Universalismus feindlich gegenüberst
eht. 


Die Exklusionskriterien im rechtsradikalen Diskurs können auf ethnischer Zugehörigkeit, Kultur, Religion und/oder dem Geschlecht beruhen.

Analytisch gesehen sind diese Kriterien natürlich voneinander abgegrenzt, und jedes hat seine ganz besondere Logik. In der Realität aber vermischen sie sich oft, und es ist die Aufgabe des Forschers, sie zu entwirren und ihre jeweiligen logischen Grundlagen im rechten Denken aufzuzeigen.

Eine Konstante ist, dass wir es bei allen Varianten mit einer radikalen Unterscheidung zwischen Eigengruppen und Fremdgruppen zu tun haben. 






Die Tabelle folgt der Logik von Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld, der das Konzept der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ entwickelt hat. Siehe Heitmeyer:
Deutsche Zustände. Band 3. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 2005; auch Andreas Zick et al.: Die Abwertung der Anderen:
Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskrimi- nierung. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2011.



Quelle: publikation.fes-gegen-rechtsextremismus.de

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