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Donnerstag, 13. September 2012

Wie eine falsche Wirtschaftsideologie die Marktwirtschaft ins Desaster stürzte!

Quelle: Robert Misik
Vortragsreihe "Erklär' mir die Finanzkrise" an der VHS-Ottakring.




Wie eine falsche Wirtschaftsideologie die Marktwirtschaft ins Desaster stürzte, viele Leute fragen sich:
- Was passiert da eigentlich?

- Was kommt da auf uns zu?
- Was ist da eigentlich richtig, und was ist da falsch?
- Banken kollabieren lassen? Oder doch Banken retten?
- Aber wieso ist für die Geld da, aber für die einfachen Leute ist kein Geld da? - Und sollen wir Staaten vor dem Bankrott retten?
- Aber sind die nicht selber schuld? Und wenn sie nicht nur selber schuld sind, wer ist dann noch schuld?
- Und welche Alternativen gibt es? 


Viele viele Menschen stellen sich diese und ähnliche Fragen. Es gibt eine ungeheure Unsicherheit und damit auch ein ungeheures Bedürfnis, über solche Fragen nachzudenken und über sie zu diskutieren. Und das will ich im Zuge dieser Vortragsreihe tun. Mit ihnen gemeinsam.


Ich will damit auch so etwas wie eine Übersetzungsarbeit leisten, von der Fachwissenschaft in eine Sprache, die für interessierte Laien verständlich ist. Das ist an sich schon eine ganz wichtige Herausforderung, ist es aber in ökonomischen Fragen noch viel mehr. Weil etwa der Journalismus, dessen Aufgabe das ja auch wäre, gerade in Wirtschaftsfragen diese Aufgabe sträflich vernachlässigt hat, bis auf ein paar wenige ruhmenswerte Ausnahmen.

Ein Crash mit Anlauf! Habe ich diese erste Vortragseinheit genannt. „Wie eine falsche Wirtschaftsideologie die Marktwirtschaft ins Desaster stürzte".


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Stellen wir uns Ökonomen vor, die versuchen zu beweisen, dass diese Wirtschaft deshalb nicht ganz so optimal funktioniert, weil sie 

a) zu sehr vom Staat dominiert wird, und damit die Marktkräfte nicht richtig funktionieren können. 

Oder 

b) einen anderen Ökonomen, der im Gegenteil behauptet, dass diese Wirtschaft nicht so gut funktioniert, weil die Marktkräfte zu sehr wirken. Weil Märkte zwar ihre guten Seiten haben, aber auch Probleme produzieren, aus sich heraus.

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Es spielen hunderte Dinge eine Rolle: Alle Gütermärkte zusammen, 


- welche Arbeitskräfte es gibt, ob die gut ausgebildet sind oder nicht, 
- ob es eine ausgebaute Finanzbranche gibt, ob Banken den Firmen Kredite geben, oder den Konsumenten, 
- ob jemand in Schuhfirmen investieren will, oder ob es Finanzinvestitionen gibt, die möglicherweise mehr rentieren. 

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Zahlen für Österreich: 


Die oberste 10 % haben rund 68 % aller Vermögen. 

Das oberstes 1 % hat knapp 34 % aller Vermögen. Wie komplex die Dinge auch immer sein mögen, und wenn auch die Zusammenhänge kompliziert sind, so ist doch klar:
- Wenn die Ungleichheit wächst, verspielt eine Volkswirtschaft mögliche Nachfrage und damit auch Wachstums- und Wohlstandspotential.
- Deshalb ist es für eine Volkswirtschaft auf lange Sicht nachteilig, wenn die Ungleichheit wächst, und sie wird sich umgekehrt, stabiler und prosperierender entwickeln, wenn die Einkommen gerechter verteilt sind und die Einkommenszuwächse gerechter verteilt werden.



Den kompletten Vortrag lesen Sie HIER !

Quelle: Robert Misik
Vortragsreihe "Erklär' mir die Finanzkrise" an der VHS-Ottakring. 




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