Dienstag, 12. Februar 2013

Karl Kautsky: Das Erfurter Programm

Quelle: marxist.org & rudolf-homann.blog



Karl Kautsky
Das Erfurter Programm;
in seinem grundsätzlichen Teil erläutert
Karl Kautsky war ab Mitte der 1880er Jahre der intellektuelle Kopf der frühen Sozialdemokratie. 1907 veröffentlichte Kautsky bei Dietz in Stuttgart seine grundlegende historische Sichtweise. 
In besonderer Weise widmet er sich dem englischen Staatsmann und Humanisten Thomas More (Deutsch: Thomas Morus), der am 6. Juli 1535 auf dem Schafott auf dem Tower Hill hingerichtet wurde. Kautsky nennt ihn den Vater des utopistischen Sozialismus.

Vorwort zur ersten Auflage (1892)

Vorrede zur fünften Auflage (1904)


I. Der Untergang des Kleinbetriebes

1. Kleinbetrieb und Privateigentum
2. Ware und Kapital
3. Die kapitalistische Produktionsweise
4. Der Todeskampf des Kleinbetriebs


II. Das Proletariat

1. Proletarier und Handwerksgeselle
2. Der Arbeitslohn
3. Die Auflösung der Proletarierfamilie
4. Die Prostitution
5. Die Industrielle Reservearmee
6. Die wachsende Ausdehnung des Proletariats:
Das kaufmännische und das „gebildete“ Proletariat



III. Die Kapitalistenklasse

1. Handel und Kredit
2. Arbeitsteilung und Konkurrenz
3. Der Profit
4. Die Grundrente
5. Die Steuern
6. Das Sinken des Profits
7. Das Wachstum der Großbetriebe. Die Kartelle
8. Die wirtschaftlichen Krisen
9. Die chronische Überproduktion


IV. Der Zukunftsstaat

1. Soziale Reform und Revolution
2. Privateigentum und genossenschaftliche Produktion
3. Die sozialistische Produktion
4. Die wirtschaftliche Bedeutung des Staats
5. Der Staatssozialismus und die Sozialdemokratie
6. Der Aufbau des Zukunftsstaates
7. Die „Abschaffung der Familie“
8. Die Konfiskation des Eigentums
9. Die Verteilung der Produkte im „Zukunftsstaat“
10. Der Sozialismus und die Freiheit


V. Der Klassenkampf

1. Der Sozialismus und die besitzenden Klassen
2. Gesinde und Bediententum
3. Das Lumpenproletariat
4. Die Anfänge des Lohnproletariats
5. Die Erhebung des Lohnproletariats
6. Der Widerstreit der das Proletariat erhebenden
und der es herabdrückenden Tendenzen

7. Die Philanthropie und die Arbeiterschutzgesetzgebung
8. Die Gewerkschaftsbewegung
9. Der politische Kampf
10. Die Arbeiterpartei
11. Die Arbeiterbewegung und der Sozialismus
12. Die Sozialdemokratie – die Vereinigung von
Arbeiterbewegung und Sozialismus

13. Die Internationalität der Sozialdemokratie
14. Die Sozialdemokratie und das Volk


Donnerstag, 7. Februar 2013

Buchpräsentation "Fred Sinowatz"





Die Leykam Buchverlagsgesellschaft 
lädt zur Präsentation des Buches

Evelyn Fertl • Georg Pehm
FRED SINOWATZ
Lebensbilder. Ein Fotobuch

Dienstag, 5. März 2013, 18.00 Uhr
Kulturzentrum Dr. Fred Sinowatz, Dr. Karl Renner Straße 1, Neufeld an der Leitha

Begrüßung:
Bgm. BR Michael Lampel

Vorstellung des Fotobuches:
Mag. Dr. Evelyn Fertl, M.A.

Im Gespräch:
„Man muss das bleiben, was man ist“
Landeshauptmann Hans Niessl
Dr. Peter Pelinka
Mag. Lisa Sinowatz
Mag. Georg Pehm

Schlussworte:
Dr. Wolfgang Hölzl, Leykam Buchverlagsgesellschaft


Zum Buch:
Abgeordneter, Minister, Bundeskanzler, SPÖ-Vorsitzender. – Fred Sinowatz prägt fast drei Jahrzehnte lang das politische Geschehen in Österreich. Und zwar nachhaltig. Denn zweifellos zählt er zu den bedeutendsten Bildungspolitikern des 20. Jahrhunderts.

Dieses Fotobuch dokumentiert „Lebensbilder“ – wichtige Stationen, emotionale Augenblicke, berührende Momente. Es zeigt den Politiker, aber auch den Menschen und Humanisten Fred Sinowatz.

Die Fotos stammen aus dem Archiv der ehemaligen Wochenzeitung „BF – Die Burgenlandwoche“, des wichtigsten burgenländischen Printmediums der Nachkriegszeit. Die Sammlung umfasst an die 350 000 fotografische Objekte. Darunter mehrere Tausend Abzüge, Negative und Dias zu Fred Sinowatz. Aus diesem einzigartigen Fundus schöpfen die Autoren und präsentieren auch bislang unveröffentlichte Aufnahmen.


Montag, 4. Februar 2013

Ines Springsits



MONTAG, 03. FEBRUAR 2013



Ines Springsits

Quelle:  Sozialistische Jugend Burgenlands






                 Jugendgemeinderat der Woche 06/13



                     



Name: Ines Springsits


Gemeinde: Siegendorf
E-mail: Ines349@gmx.at
Alter: 20
Beruf: Studentin
Stärken: Ehrgeiz, Kreativität


Lieblingsmusik: alles rund um Bon Jovi & Blasmusik

Lieblingsurlaubsziel: Spanien – Gran Canaria
Lebensmotto: Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter.
Hobbys: Skifahren, Musikverein, Kickboxen, Acryl Malerei
Lieblingsessen: Spaghetti Carbonara



Meine Vorhaben als Jugendgemeinderat sind... 

- die Interessen der Jugendlichen im Gemeinderat umzusetzen - und die Attraktivität unseres neuen Jugendheimes noch weiter zu steigern.


Ich habe mich zur Wahl zum Gemeinderat gestellt weil... 

- ich bei Entscheidungen zum Wohle der Jugendlichen in  unserer Gemeinde mitwirken möchte!




Montag, 28. Januar 2013

Nikola Milosevic

Quelle:  Sozialistische Jugend Burgenlands



Jugendgemeinderat der Woche 05/13






Name: Nikola Milosevic

Gemeinde: Nickelsdorf

E-mail: nikolamilosevic1993@gmail.com

Alter: 19

Beruf: Schüler



Stärken: Sprachtalent, selbstbewusst

Lieblingsmusik: Rock, Pop

Lieblingsurlaubsziel: Griechenland (Platamonas)

Lebensmotto: Das Leben ist immer genau so, wie man es sieht.

Hobbys: Fußball, Handball, Basketball


Lieblingsessen: Spaghetti Bolognese, Kebab 



Meine Vorhaben als Jugendgemeindrat sind ... 


- das Sportangebot für die Jugend zu vervielfältigen, 

- sowie junge Menschen für Politik begeistern.

Ich habe mich zur Wahl zum Gemeinderat gestellt weil ... 


- ich an der Politik interessiert bin und 

- zur Entwicklung in unserem Dorf etwas betragen will.






Mittwoch, 9. Januar 2013

SozialdemokratInnen gegen ein Berufsheer






















via SozialdemokratInnen gegen ein Berufsheer :

Wir sind gegen die Einführung eines Berufsheeres in Österreich!
 ...weil uns die Neutralität nicht wurscht ist!
 ...weil wir keine NATO/EU Auslandseinsätze wollen!
 ...weil unser Heer dem Volk und der Demokratie verpflichtet sein muss!


Beschreibung
Wir sind gegen die Einführung eines Berufsheeres in Österreich!
...weil uns die Neutralität nicht wurscht ist!


Als wesentliches Argument für ein Berufsheer werden Auslandseinsätze angeführt. Aus unserer Sicht sind mit der Neutralität nur Einsätze nach Artikel 40 der UN-Charta „peace keeping“, vereinbar. Sogenannte „robuste Mandate“ oder „peace eforcement“ dh, Herstellung des Frieden durch kriegerische Mittel lehnen wir ab. Diese sind weder mit der österreichischen Neutralität noch mit sozialdemokratischen Grundwerten vereinbar.

Das immer wieder genannte Beispiel des Massakers von Srebrenica 1995 ist ein unzulängliches Beispiel. Niemand hätte die Niederländischen Soldaten gehindert die Zivilbevölkerung in die UN-Zonen einzulassen. Selbstverteidigung war immer ein Recht der Blauhelme. Letztlich wurden aber die tragischen Ereignisse für Kriegszwecke missbraucht. 

...weil wir keine NATO/EU Auslandseinsätze wollen!

Natürlich sind österreichische SoldatInnen durch seine Neutralität von vorn hinein gegen Auslandseinsätze besser geschützt als ihre KollegInnen in NATO-Ländern. Es gibt keine Bedrohungslage und keine Veranlassung Österreichische Truppen über klassische Blaulehmmissionen hinaus ins Ausland zu schicken. 

...weil unser Heer dem Volk und der Demokratie verpflichtet sein muss!

Der aus unserer Sicht wichtigste Grund fehlt in der öffentlichen Diskussion völlig: der 12. Februar 1934 wo Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten erfahren mussten was ein Berufsheer bedeutet. In der Geschichte hat sich mit wenigen Ausnahmen (Chile 1973) gezeigt, dass erfolgreiche Militäraktionen gegen die Bevölkerung von Berufsarmeen durchgeführt wurden. 

Ein Berufsheer läuft ständig Gefahr ein Sammelplatz aggressiver Militaristen zu werden. Es fehlt auch die ständige Beobachtung durch „Normalbürger“, also Wehrpflichtige die ein Korrektiv zu einer Subkultur bilden. Das militärische Strukturen schon in ihrem Aufbau nicht gerade Demokratiefördernd sind, liegt in der Natur der Sache. Um so wichtiger ist ein ständiger „öffentlicher“ Einblick in die Abläufe beim Bundesheer.

...weil wir den Frieden wollen!

Auch das überrascht nicht: die Hemmschwelle der Regierungspolitiker eine Armee einzusetzen ist bei einem Berufsheer geringer. Übrig bleiben die trauernden Angehörigen. Wohl kaum hätten die US Streitkräfte den Vietnamkrieg beenden müssen, wären dort nicht zigtausende Wehrpflichtige gefallen. 

...weil der Zivildienst eine Notwendigkeit bleibt! 

Weder die Kommunen, noch die Länder, können von heute auf morgen ausbleibende Zivildiener ersetzen. Von den Kinderfreunden bis zum Arbeiter Sameriterbund leisten Zivildiener großartige soziale Dienste, die wir alle nicht missen wollen. Die zentrale Grundlage dafür ist jedoch die allgemeine Wehrpflicht. Denn ohne Wehrpflicht gibt es auch keinen Wehrersatzdienst. 

...weil wir uns an Parteibeschlüsse halten.

Egal was der Bundesparteitag beschließen mag, es gab zum Zeitpunkt der Positionierung des Bundeskanzlers und Bundesparteichef keinen Beschluss eines dazu berechtigten SPÖ Gremiums zur Abschaffung der Wehrpflicht. Meinungsumfragen einzelner Landesorganisationen sind gut und schön, wir fordern jedoch angesichts dieser Frage eine Urabstimmung aller Parteimitglieder.


Siehe auch:

Informationen / Diskussionen zur zukünftigen Entwicklung des österr. Bundesheeres





Mittwoch, 2. Januar 2013

Bringen Frau Merkel und ihre Mitläufer der EU die neue "Große Depression"?


Quelle: Michael R. Krätke; aus: »Blätter« 12/2012

Bringen Frau Merkel und ihre Mitläufer der EU die neue "Große Depression"?


Fünf Jahre dauert diese Weltwirtschaftskrise nun schon, und ein Ende ist nicht in Sicht.

Das Einzige, was in der europäischen Wirtschaft derzeit wächst, sind die Schlangen vor den Arbeitsämtern und die Ungleichheiten und Disparitäten zwischen den Ländern und Regionen. Griechenland steckt seit über vier Jahren in der Dauerkrise, auch Belgien, Finnland, die Niederlande und Österreich schrumpfen, und Großbritannien steht nach dem gefürchteten double-dip, der Zweifach-Rezession, nun vor dem triple-dip. Wohin man also auch blickt in Europa: Es herrschen Stagnation und Depression, ohne Aussicht auf Besserung.

Doch das Abrutschen in die Dauerdepression ist hausgemacht, nämlich eine Folge der Austeritätspolitik: der Serie von völlig überzogenen Haushaltskürzungen und weiteren „Reformen“, die allesamt auf massive Senkung der Masseneinkommen, der Löhne und Gehälter, der Renten und Arbeitslosengelder sowie sonstiger Sozialleistungen hinauslaufen.

Autoritär gestrickt, wie das neoliberale Weltbild ist, tun sich dessen Wortführer schwer mit Widerspruch gegen die vermeintlich „alternativlosen“ Sachzwänge des Sparens und Kürzens, des Privatisierens und Liberalisierens. Noch weniger als politischen Protest schätzen sie ökonomische Tatsachen.
Der extrem exportlastigen deutschen Wirtschaft kommt mittlerweile die globale Depression schon massiv in die Quere, ihre Wachstumsaussichten trüben sich rapide ein.

Die Folgen bekommt inzwischen auch die deutsche Exportmaschine zu spüren, deren Absatzmärkte einbrechen, zuerst in Südeuropa, dann in der ganzen EU, in der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA und darüber hinaus.

Doch die deutsche Kanzlerin und ihre neoliberalen Gesinnungsfreunde behaupten die Deutungshoheit über die Krise !!!



Quelle: Michael R. Krätke; aus: »Blätter« 12/2012


Der komplette Artikel ist unter:
http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2012/dezember/die-neue-grosse-depression