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Donnerstag, 9. Februar 2017

Sparen und Kostensenkung, – aus gesamtwirtschaftlicher Sicht zwingend ein Rohrkrepierer!


via Nachdenkseiten :
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Flassbeck ist ein Vertreter der – wie er es nennt – „Revolution im ökonomischen Denken“, also des Keynesianismus und auch der Lehren von Josef Schumpeter, Michal Kalecki oder Wilhelm Lautenbach, deren zentrales Moment „die Unsicherheit“ sei.
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Eine sich selbst überlassene Marktwirtschaft sei nicht stabil, im Gegenteil, sie sei extrem instabil.
Sie brauche ständiges Beobachten und aktives Gegen-steuern durch einen Staat, der in kritischen Momenten die Lage einschätzen könne und bewusst gegen den Strom schwimme.
(S. 256) Wolfgang Lieb
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„Mit der Übernahme der herrschenden ökonomischen Lehre, die nichts anderes als simple Unternehmenslogik bietet, bringt sich die Sozialdemokratie um jede Chance und jede Perspektive.
- Wenn sie regiert, verliert sie ihre Anhänger und Mitglieder, weil die Ergebnisse wirtschaftlich und sozial katastrophal sind.
- Wenn sie opponiert, hat sie wirtschaftspolitisch keine Alternative zu bieten, muss also auf der Scheitern der Konservativen warten, um denn nach der Regierungsübernahme wieder selbst zu scheitern.
- Das Ergebnis solchen wechselseitigen Scheiterns gefährdet die Demokratie“ (S. 21)
So beschreibt Flassbeck den Niedergang der "Sozialdemokratie"!
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Mit schlichten Parolen :
- die Steuern sind zu hoch und zu kompliziert,
- die Sozialleistungen zu üppig,
- die Gesundheit zu teuer,
- die Rente nicht sicher,
- die Bürokratie lege alles lahm,
sei das Unternehmerdenken und damit auch die Unternehmerpolitik auf fahrlässige Weise auf die Volkswirtschaft, ja auf die gesamte Gesellschaft übertragen worden. (S. 166) !!!

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„Wer den Gürtel enger schnallt, malträtiert nicht nur sich selbst, sondern im gleichen Augenblick auch alle seine Unternehmerkollegen…
Sparen und Kostensenkung, die große Wunderwaffe der politischen Laienspieler und Unternehmensberater, ist – aus gesamtwirtschaftlicher Sicht – zwingend ein Rohrkrepierer.
(S. 168) !!!
https://bilgungwissen.blogspot.co.at/2015/07/warum-die-politik-vor-der-wirtschaft.html
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Auszüge aus
Heiner Flassbeck: „Gescheitert – Warum die Politik vor der Wirtschaft kapituliert“
Verantwortlich:   Wolfgang Lieb
Veröffentlicht in: Ökonomie, Rezensionen,
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4147
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Einer der vielen Gründe sich "DemoS aktuell" genauer anzusehen !
DemoS_aktuell.2016.pdf unter "Dateien":
https://www.facebook.com/groups/Jetzt.erst.links/
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1 Kommentar:

  1. via Robert Manoutschehri
    Der Kapitalismus lebt parasitär. Wie lange noch?!
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    Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren - und dies sogar in weltweiter (Fehl-)Verteilung. Wir leben auf Kosten Anderer - in einer Externalisierungsgesellschaft – einer Gesellschaft, die Kosten oder Negatives wegschiebt und auslagert. Und solange es uns gut geht, sieht niemand Änderungsbedarf.
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    Problem: Kaum jemand geht es mehr gut! (Soziologe Stephan Lessenich, Autor von "Neben uns die Sintflut", im Standard)
    http://derstandard.at/2000051991106/Soziologe-Lessenich-Wir-leben-auf-Kosten-anderer
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    "Reicher Mann und armer Mann standen da und sah'n sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär' ich nicht arm, wärst du nicht reich." (Bertolt Brecht)
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    DAS MÜSSEN WIR ÄNDERN.
    Zuerst in unseren Köpfen, dann im System und der Gesellschaft. Was Lessenich anspricht, liegt erstens nahe an meiner eigenen Wortwahl und spricht sich zweitens (nicht nur) hierzulande schon längst herum:
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    Genau deshalb gibt es Bewegungen, die sich aufgemacht haben, einen Systemwandel herbeizuführen - mit basisdemokratischer Mitbestimmung für jeden, mit einem gerechten Grundeinkommen für alle und ausschließlich humanistisch-sozialen Grundsätzen, welche - weil positive Gesellschaftsänderung nachhaltig und langfristig sein muss - Schule und Bildung revolutionieren und favoritisieren wollen. Ich bin Teil einer solchen Bewegung - sie heißt DemoS (auf griechisch "Das Volk"). https://www.facebook.com/DemoS-1011974852188956/

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