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Donnerstag, 1. November 2012

Krisenbanken können (sollten) künftig geschlossen werden !!!

Quelle: REUTERS







 

Bankenrettung - Kosten
Die Rettung der Banken“ kostete laut einer Pressemitteilung vom 6. Juni 2012 des EU-Kommissars Michel Barnier allein zwischen 2008-2010 ca. 4.500 Mrd. Euro (ca. 40% der Wirtschaftsleistung). 


Dies entspricht ca. 9.000,- Euro für jeden der 500 Millionen EU-Bürger oder dem verfügbaren Jahreseinkommen eines Haushaltes in Deutschland von 21.000,- Euro (OECD, Society at a Glance, 2011). Bei einem angenommenen Zinssatz von etwas mehr als 4% zahlen die Staaten ca. 200 Mrd. Euro Zinsen, pro Jahr - für die Schulden, die sie aufnahmen, um die Banken zu retten: wie bizarr!




 

Ist die EU-Kommission endlich aufgewacht?
Die Steuerzahler in Europa sollen künftig von milliardenschweren Rettungsaktionen für Banken verschont werden: Krisenbanken können künftig geschlossen oder mit dem eigenen Geld des Finanzsektors saniert werden.


Die EU-Kommission legte am Mittwoch in Brüssel dazu den lange erwarteten Gesetzentwurf zur Bewältigung von Bankenkrisen vor. Danach könnten die Aufsichtsbehörden künftig stärker vorbeugend eingreifen.

Die Kosten für den Umbau oder die Schließung einer Bank müssten die Geldhäuser selbst über Krisenfonds oder ihre Gläubiger durch einen Forderungsverzicht aufbringen.
"Wir begrenzen die Risiken in der Zukunft in der Hoffung, künftige Bankenkrisen zu verhindern", sagte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier.




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