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Dienstag, 25. April 2017

Veranstaltungsreihe: Formen des Antijudaismus/Antisemitismus

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Übermogen (27.4.) im DÖW:
Andreas Peham über Studentenverbindungen als Avantgarde des völkischen Antijudaismus/Antisemitismus.
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Der Antijudaismus/Antisemitismus ist auch mehr als 70 Jahre nach seiner massenmörderischen Eskalation im Nationalsozialismus nicht Vergangenheit, vielmehr bedroht er nach wie vor Jüdinnen und Juden weltweit.
Insbesondere in seinen neonazistischen und islamistischen Artikulationsformen zielt er weiterhin auf deren Vernichtung. Im Internet, dem virtuellen Umschlagplatz der Gerüchte über Jüdinnen und Juden, steigert er sich gegenwärtig wieder in einen regelrechten Blutrausch.
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Aber
Antijudaismus/Antisemitismus begegnet uns nicht nur in diesen extremen Formen, vielmehr äußert er sich heute vor allem codiert:
Das antijudaistische/antisemitische Bilderrepertoire wird dominiert vom Zionisten, der in den Täterländern des Nationalsozialismus rachsüchtig den Schlussstrich unter die Vergangenheit und im Nahen Osten den Frieden verhindere, und von der internationalen Hochfinanz, welche weltweit die Nationen aussauge.
In diesen Formen reicht der
Antijudaismus/Antisemitismus bis weit in die politische Mitte und nach links, was jedoch gerne geleugnet wird.
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Mit der Veranstaltungsreihe soll darum das Problembewusstsein gegenüber allen Formen des Antisemitismus geschärft werden.
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Termine der Vortragsreihe siehe unter:
doew.at/termine/antise
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Die Veranstaltung ist auch Teil des Programms der heurigen . OTS zum Aktionstage-Start :
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170421_OTS0141/start-der-aktionstage-politische-bildung-2017
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Quelle:

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes.
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