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Samstag, 4. August 2012

Griechenland. Austreten oder nicht?

Quelle: labournet.de / Zeitschrift "Express"



Austreten oder nicht?
Christos Laskos, John Milios und Euclid Tsakalotos* über kommunistische Dilemmata in der Euro-Krise


Die Autoren Laskos, Milios und Tsakalotos, alle Mitglieder der linken Partei Syriza, setzen sich mit den Argumenten derjenigen Linken auseinander, die den Austritt Griechenlands aus dem Euro fordern – wie die prominenten Vertreter Costas Lapavitsas und Stathis Kouvelakis.

Ein Teil der griechischen Linken plädiert für eine Strategie des Schuldenschnitts und des Ausstiegs aus dem Euro, zusammen mit der Umstrukturierung der Wirtschaft durch Abwertung, Verstaatlichung der Banken und der Renationalisierung der öffentlichen Einrichtungen, Industriepolitik usw. Unter Intellektuellen hat dieser Ansatz starke Unterstützung bei einer Reihe von griechischen Wissenschaftlern im Ausland gefunden. 

Auf der politischen Ebene wurde diese Exit-Strategie als zentraler politischer Pfeiler in der außerparlamentarischen Linken vor allem durch das Antarsya-Bündnis gefördert, sie fand aber auch starke Unterstützung bei einer Minderheit von Syriza (siehe Kouvelakis, 2011, S. 30). [1
 Innerhalb der Kräfte, die sich rund um die Exit-Strategie zusammenfanden, gab es offensichtlich interne Differenzen und wir können nicht darauf hoffen, allen Nuancen der Positionen hier Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Vielmehr werden wir uns auf die Argumente derer konzentrieren, die das intellektuelle Schwergewicht in der Exit-Strategie darstellen. 

Die Exit-Strategie besteht aus zwei wesentlichen Elementen: ...
siehe HIER:



Austreten oder nicht? Teil2
Christos Laskos, John Milios und Euclid Tsakalotos* über kommunistische Dilemmata in der Euro-Krise, Teil II 

Im letzten express hatten Christos Laskos, John Milios and Euclid Tsakalotos zunächst die Argumente der VertreterInnen der Forderung nach einem Austritt Griechenlands aus dem Euro vorgestellt und diskutiert – darunter vor allem die Position von Costas Lapavitsas, der prominent für die »Exit-Option« steht. Dabei gingen sie auch auf die dieser Position zu Grunde liegende Dependenztheorie ein, der sie eine gewisse »Klassenvergessenheit« attestieren. Entsprechend beschäftigen sie sich hier im Teil II mit klassenpolitischen Aspekten der Krise und der Frage nach den Möglichkeiten eines linken Internationalismus, um zum Schluss Alternativen zur Hegemonie des Kapitalismus auch ohne Austritt aus der Euro-Zone und der EU zu diskutieren.

siehe weiter HIER:


Quelle: labournet.de / Zeitschrift "Express"


 

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