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Mittwoch, 8. August 2012

Wie bewusst Staaten in den Abgrund gefahren werden!

Quelle: EZB, DL21





Ist es zum Lachen, oder doch zum Weinen und Schreien, wie elegant diese Dinge unter den Tisch gekehrt werden konnten!

DENN:
der verengte Blick auf die Staatsverschuldung seitens der herrschenden Politik und die Maßnahmen zu deren Bekämpfung (Fiskalpakt, Verschärfung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes...) gehen auch am Kern des Problems in der Eurozone vorbei.

Kern der Krise ist, dass einige Staaten sich nicht (oder nur zu UNBEZAHLBAREN Zinssätzen) an den Finanzmärkten durch Platzierung von Staatsanleihen refinanzieren können.

Spanien hat gemessen am BIP beispielweise geringere Staatsschulden als Deutschland und muss dennoch viel höhere Zinsen an den Finanzmärkten zahlen. 

Japan, dessen Schuldenquote deutlich über 200 Prozent liegt, hat hingegen extremst niedrige Refinanzierungskosten!

Und da Griechenland, immer noch mit weniger Schulden als Japan, einen horrenden Zins zahlen soll, lässt endgültig vermuten, dass von Anfang an geplant war, diesen Staat "Hopps" gehen zu lassen!


Denn jedem Volksschüler, der schon rechnen kann, ist klar, dass dies nicht funktionieren kann!
Diese horrenden Zinsen, die Leistungen gegenüber seinem Volk total reduzieren müssend - da können keine Steuern mehr zurückkommen und die Wirtschaft geht eben den Bach runter, weil die Leute großteils nicht mehr wissen, wie sie sich ernähren sollen, geschweige denn etwas investieren können.


Jedoch ein wichtiger Unterschied der Eurozone zu Großbritannien oder auch Japan ist, dass die für die Eurozone zuständige Europäische Zentralbank (EZB) es im Gegensatz zu den Zentralbanken der anderen Staaten explizit ablehnt, als „Gläubiger der Letzten Instanz“ für Staaten zu agieren.

Während Anleger in Japan, Großbritannien oder den USA darauf vertrauen können, dass die Zentralbank der Regierung bei ernsten Finanzierungsproblemen beispringt, die Staatsanleihen also als ausfallsicher gelten können, ist das in der Eurozone nicht der Fall.


Zählt man alles zusammen, so ergibt sich, dass nie eine Hilfe für die hilfebedürftigen Staaten geleistet wurde. Die Rating Argenturen / Banken und Versicherungen wurden großteils gerettet und man hofft, dass bis zum Kollaps der maroden Staaten, durch den total erhöhten Zinssatz soviel Zinsen als möglich wieder reinkommen und im Endeffekt der Verlust gering bleibt.

Sollten ein oder mehrere Mittelmeerländer der EU und/oder der Euro in Konkurs gehen, dann kann man ja von vorne wieder anfangen!
Diese, dann bewusst hergeführte, Situation ist ähnlich derjenigen nach dem 2. WK, wenn alles zusammengebrochen ist wie nach einem Krieg gibt es dann ja bei Null endlich wieder die Möglichkeit eines Aufschwungs.


PS.:
Wenn ich mich mit einer Privatfirma so verhalte, wie die sogenannten "Verantwortlichen" in der EU und Eurozone, sitze ich garantiert im Gefängnis!
Und ... ?





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