Follow by Email

Montag, 18. November 2013

"Ja, ja, ja -Sager" der Obrigkeitsdenker und gesellschaftliche Möglichkeiten



Im Endeffekt geht es um die Zukunft der Sozialdemokratie, um die zukünftige Gestaltung Österreichs für unsere Kinder und weiteren Nachfahren. 

Doch was einer Gesellschaft unter anderem immer wieder Schaden zufügt ist dieses immer noch gewaltig vorhandene "Obrigkeits-Denken!"
Egal ob Politiker, Manager, sogenannte Experten; "sie sind vom Fach und werden schon wissen was sie tun", wo käme man denn hin wenn man selbst noch Verantwortung übernehmen sollte!
Dieses Wissen und Können wird höchstens den "Anderen" abgesprochen, zu denen man selbst nicht angehört.

Werden Probleme und Missstände in der "eigenen Gruppe" aufgezeigt, so wird dies gar nicht goutiert und heftigst angegriffen.
Man ist dann selbst ein Nestbeschmutzer und nicht diejenigen, welche eigentlich für die Missstände verantwortlich sind!
Unverständlicherweise ist dies ganz stark in der Sozialdemokratie vertreten und dies obwohl seit 2 -3 Jahrzehnten die Sozialdemokratie an Ansehen und vorallem auch an Mitglieder verliert !!!

Wenn überhaupt darauf eingegangen wird, dann wird argumentiert, dass es "schwarze Schafe" überall gibt.
Es geht jedoch LEIDER nicht nur, bildlich gesprochen, um ein paar "schwarze Schafe" sondern um Grundeinstellungen mancher (vieler?) Politiker, welche den Bezug zur Masse der Bevölkerung, zu den "einfachen Leuten" und zu ihren politischen Wurzeln komplett verloren und die sich selbst vergessen haben.


Hier geht es anscheinend nur mehr um undemokratische, mit aller Gewalt aufrecht zu erhaltende Machtpositionen. Unterstützt wird dies vom Gefolge der Obrigkeit, welches die Missstände und begangene Fehler nicht den übermäßig überbezahlten Verursachern zuschreibt, sondern den großteils ehrenamtlichen, in der privaten Freizeit tätigen und schwer an der Basis arbeitenden Freiwilligen.
Von der Jugend angefangen, welche für das Gefolge oft so komische, neue, andere Vorstellungen als gewohnt an den Tag legt, bis zu den Werktätigen die in den verschiedensten Branchen arbeiten, denen jedoch vom Gefolge der Obrigkeit nicht nur der Sachverstand abgesprochen wird, sondern vor allem die Bewertung der politischen Arbeit der Oberen und Bonzen.
Denn, so wird dann argumentiert, man ist ja kein Experte!

In anhaltender Ausübung, nach längerer Zeit aufkommende "Betriebsblindheit" welches im normalen Arbeitsleben sehr wohl bekannt ist, ist für diese Leute in der politischen Arbeit auf keinen Fall vorhanden; was soll das denn sein?


Weiters soll natürlich nicht öffentlich über die Probleme und Missstände gesprochen werden, denn da tut man sich doch sehr schwerer dagegen anzuhalten, während intern doch einfach alles negiert werden kann, einfach nicht vorhanden ist.

Kritik wird auch immer wieder bewusst abgewürgt, indem Kritikern unterstellt wird, dass sich nur jene aufregen, die nichts geworden sind! 
Dass es Bürgern und Bürgerinnen gibt, denen es nicht "ums werden" geht, sondern um die sozialdemokratische Gesellschaft und die Entwicklung des Landes für unsere Kinder und weiteren Nachfahren, ist ihnen vollkommen verquert, beziehungsweise bei Anerkennung könnte die Unterstellung ja nicht mehr angebracht werden!

Die Salzburger Nachrichten schrieben: "Was tun mit einer Regierung, die die Wahrheit ignoriert?"
Noch wichtiger ist die Frage, was tun mit den Mitglieder welche die Wahrheit ignorieren, welche für jeden Missstand eine Entschuldigung in petto haben und unwissende und/oder unfähige Politiker weiterhin unterstützen obwohl dadurch weiterer Schaden entsteht?
Dabei gibt es von der Jugend, AK, über ÖGB und verschiedenen NGOs viele Ideen, Konzepte und andere, neue der Zeit angepassten Möglichkeiten die Sozialdemokratie wieder voran zu bringen.


Wir müssen nur für Neues offen sein und uns endlich in Bewegung setzen bevor es zu spät ist!


Darum fordert die Abhaltung eines Sonderparteitages zur Abstimmung über den Koalitionspakt und eine innerparteiliche Demokratiereform !

http://soziales-oesterreich.net/mailform%20fuer%20umfragen%20etc.htm





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen