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Sonntag, 12. April 2015

YANIS VAROUFAKIS - #10 - Der pragmatische Marxist

Braucht es eine Austro-Syriza?
... interessant und nicht bloß eine Leseempfehlung, das ist eine Leseverpflichtung!


1 - Rettet den Kapitalismus!
2 - Unberechenbar im eigenen Marxismus
3 - Marx’ bemerkenswerte Analyse
4 - Die Freiheit der Neoliberalen
5 - Warum ein unorthodoxer Marxist?
6 - Die Erkenntnis von Keynes
7 - Die Lektion von Margaret Thatcher
8 - Was sollten MarxistInnen tun?
9 - Bündnisse mit dem Teufel
10 - Der pragmatische Marxist



Seit dem 27. Januar 2015 ist Yanis Varoufakis (53) Finanzminister in der griechischen Regierung von Alexis Tsipras. Damit steht ein profilierter Intellektueller und Marxist an der Spitze einer krisenhaften kapitalistischen Volkswirtschaft.
Varoufakis dissertierte im Jahr 1982 mit einer Arbeit zur Spieltheorie in der Ökonomie und machte dann eine akademische Karriere. Mit der Eurokrise wurde er einer der profiliertesten Kritiker des folgenden Spardiktats der Troika. In Büchern und einem weitherum beachteten Blog legte er eine alternative Sichtweise zu Verschuldung und Austeritätspolitik vor. 2013 veröffentlichte er gemeinsam mit Stuart Holland und James K. Galbraith «A Modest Proposal for Resolving the Eurozone Crisis».

Yanis Varoufakis:
Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise
http://bilgungwissen.blogspot.co.at/2015/02/yanis-varoufakis-bescheidener-vorschlag.html


Der hier vorgelegte Text ist Mitte 2013 entstanden. Varoufakis analysiert darin die aktuelle Krise, er zeigt, wie sie marxistisch gedacht werden kann, und er spricht über eine widerständige Politik. Indem er seine eigene Haltung reflektiert, steht dieses «Bekenntnis» durchaus in der Tradition von Jean-Jacques Rousseau: radikal subjektiv und radikal gesellschaftsbezogen. Und es macht deutlich, wie Varoufakis als Finanzminister mit Theorie und Praxis, mit Radikalismus und Reform umzugehen gedenkt.

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