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Dienstag, 15. November 2011

Ausgerechnet: `Bambi´ für Buschido!!!

Ausgerechnet: `Bambi´ für Buschido!!!
Wird hier der Bock zum Gärtner gemacht ?!


Ist Minderheitenfeindlichkeit ein Beleg für `gelungene Integration´?
Offenkundig - jedenfalls wenn man der kruden Logik des Burda-Verlages folgen möchte.


Bushido: BAMBI für Integration
„Wir sind das neue Deutschland“: Das sagt der erfolgreiche Rapper Bushido über Deutsche mit Migrationshintergrund. Der in Bonn geborene und in Berlin aufgewachsene Deutsch-Tunesier richtet seinen Appell für ein respektvolles Miteinander an seine Fans ebenso wie an Politik und Öffentlichkeit. Er leistet einen wertvollen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis sozialer Gruppen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln. Der Bambi 2011 in der Kategorie Integration geht an Bushido.Aus der Begründung der Jury: „Er gilt als der erfolgreichste Rap-Musiker Deutschlands und ist ein hervorragendes Beispiel für gelungene Integration: Bushido, Sohn einer deutschen Mutter und eines tunesischen Vaters, wuchs unter schwierigen sozialen Bedingungen auf und schaffte es nach ganz oben. Bushido ist heute Gesprächspartner und Ratgeber für Politiker.


Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) erklärt:
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) protestiert dagegen, dass der Burda-Verlag dem erklärten Homosexuellenfeind Bushido den Bambi 2011 in der Kategorie Integration verleihen will. Burda leistet sich damit einen krassen Missgriff. Der 31-jährige Rapper findet Vergnügen daran, abfällige Bemerkungen über Frauen und Schwule zu machen. Bushido hetzt seit Jahren gegen Homosexuelle und ruft in Liedtexten unverblümt zur Gewalt gegen Schwule auf. Ist Burda blind gegenüber Hasstexten und Gewaltaufrufe, wenn sie sich gegen Schwule richten?
In der Begründung des Verlages heißt es, der Musiker setze sich ein „gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander“. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht !!!
Wir erwarten von den Burda-Verantwortlichen eine deutliche Stellungnahme gegen die Gewalt verherrlichenden Tendenzen der Bushido-Inszenierungen. Gewalt und Hass verdienen keine Ehrungen, sondern müssen klipp und klar verurteilt werden.

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