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Dienstag, 15. November 2011

Jenseits vom neoliberalen Trümmerfeld - Ein Diskussionspapier

Jenseits vom neoliberalen Trümmerfeld - Ein Diskussionspapier .
Folge 1 von 5
Julius Franzot; Mein Herz schlägt links



Julius Franzot in
Mein Herz schlägt links
Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Was heute fehlt, ist nicht die Arbeit an sich, sondern die Bereitschaft, auf hohe Gewinne zu verzichten, um der Kundschaft bessere Leistungen und den Arbeitswilligen Stellen anzubieten.
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Die Staatengemeinschaft ist prinzipiell gegen jede Systemveränderung, da die meisten Staaten von Personen geführt werden, die ein konkretes Interesse haben, dieses System, das ihnen selbst zum Erfolg verholfen hat, zu perpetuieren.
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Die aktuelle Zusammensetzung des Europa-Parlaments ist ein Garant für das Fortbestehen neoliberaler Ansätze und daher ein Klotz am Bein für jede „systemverändernde“ Erneuerung.
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Aus diesen Betrachtungen geht eindeutig hervor, dass die Verfügbarkeit von einem gerecht bezahlten Arbeitsplatz für jeden arbeitswilligen Arbeitsfähigen die Bedingung schlechthin für die Entstehung einer gerechten und nachhaltig stabilen Gesellschaft ist.

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Ganzer Artikel unter:
http://www.mein-herz-schlaegt-links.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2861:jenseits-vom-neoliberalen-truemmerfeld-ein-diskussionspapier-folge-1-von-5&catid=1:aktuelle-nachrichten&Itemid=50

1 Kommentar:

  1. Stellen wir uns vor, wir würden eine Insel bewohnen und dort in einer autarken Gesellschaft leben. Man würde aus Erfahrung bestens wissen, welche Erzeugnisse man fürs tägliche Leben benötigt und wie viele „Mann-Stunden“ zu deren Herstellung erforderlich sind. Niemand würde dort mehr oder weniger als das normale Maß arbeiten. Eines Tages würde man eine neuartige Technologie auf diese Insel einführen, die die Produktion der wichtigsten Güter erheblich erleichtert. Dann ergäben sich zwei mögliche Szenarien:
    1. Die Technologie wird benutzt, um die Arbeitszeit generell zu reduzieren.
    2. Eine Gruppe von Oligarchen vereinnahmt die Technologie und erhöht die Produktion.

    Im ersten Fall würde das Leben auf der Insel seinen alten Gang fortsetzen, bzw. hätte man genügend Freizeit, um neuartige Produkte zu entwickeln, die das Leben angenehmer gestalten würden und um sich ums Humanitäre, ums Geistige zu kümmern.

    Im zweiten Fall würden sich die Oligarchen überlegen müssen, wer die jetzt erhöhte Produktion abnimmt und wie sie selbst das damit erwirtschaftete Geld ausgeben. Der Markt für den Produktionsüberschuss könnte vielleicht noch auf der Insel selbst gefunden werden, indem man nicht vorhandene Bedürfnisse kreiert (Marketing) und den potentiellen Käufern das Geld für die Neuanschaffungen leiht. Das wäre der Beginn der Finanz, die die Wirtschaft beeinflussen würde. Aber noch gravierender wäre dann das Problem der Oligarchen, das zusätzliche Geld beim beschränkten Warenangebot einer Insel auszugeben. Die ersten Schiffe würden dann die Insel verlassen und sich auf der Suche nach neuen Märkten begeben.

    Man braucht diese Geschichte nicht weiter zu spinnen, um zu erkennen, dass es sich um den Kern einer jeden industriellen Revolution handelt !!!

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