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Donnerstag, 23. Februar 2012

Was wir in der demokratischen Politik des 3.Jahrtausends endlich benötigen!

Demokratie funktioniert nicht ohne Partizipation der Bürgerinnen & Bürger, doch auch nicht jede Partizipation ist gut für die Demokratie!
Demokratie braucht eine Beteiligung der Bürgerinnen & Bürger auf der Grundlage und im Rahmen der Demokratie, der demokratischen Werte und der demokratischen Spielregeln.

Im Rahmen des demokratischen Wettbewerbs der Ideen und Interessen geht es nicht um Schwarz & Weiß, nicht um Böse und Gut - es geht um Grautöne, es geht um das relativ Bessere!
So geht es auch um einen Relativismus der politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger, die diesen Relativismus auch der Gesellschaft erfolgreich zu vermitteln verstehen.

Es geht um die Vermittlung des Ethos des politischen Relativismus, der auch gegenüber den politischen "Heilslehren" der Populisten immunisiert, die im 20 Jhdt., und auch schon zuvor immer die Vorboten autoritärer Systeme oder Diktaturen waren.
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Was wir benötigen sind Frauen in der Politik, denn Frauen sind in politischen Führungsfunktionen nach wie vor Ausnahmeerscheinungen.

Wir brauchen Frauen die sich, wie von Max Weber beschrieben, zu den typischen männlichen Metaphern wie Kampf, Krieg, Jagd, Wahlschlachtfeld, Charisma des Führers, Hingabe des Anhangs, Jüngerschaft, Brüderlichkeit, Helden der Politik unterscheiden und Fürsorglichkeit, Flexibilität, sowie Entschlussfreude in die Politik bringen.

Wir benötigen Frauen wie Barbara Prammer, Gabi Burgstaller und anderer wie in der Vergangenheit, wie auch sowohl jene, die heute vereinzelt schon in der Landes-, Bezirks- Und kommunaler Ebene tätig sind.
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Parteien schlussendlich müssen sich dem gesellschaftlichen Wandel anpassen, dem geänderten Wahlverhalten, müssen Sehnsüchte und Wünsche der Menschen berücksichtigen.
Sie müssen Orientierung vermitteln, sowohl für die Funktionäre und Mitglieder, wie auch für die Wählerinnen und Wähler.

Ein Beispiel dafür ist die Salzburger SPÖ, die sich 1994 aufmachte ihre Krise zu bewältigen und sich darauf konzentrierte
- ihre eigene Politik zu formulieren
- ihre Kernthemen zu thematisieren
(vor allem soziale Gerechtigkeit, Solidarität)
- und nicht die immer gleichen Themen der FPÖ aufzwingen lassen.


Aus:
Das Geschlecht politischer Institutionen / Eva Kreisky
Österreichische Politk / Anton pelinka
Signaturen des Wandels / Brenner, Duffek, Gutschner
Vom Glanz & Elend der Parteien / Anton Pelinka

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