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Donnerstag, 5. Januar 2017

Ungleichheit und makroökonomische Instabilität



Ungleichheit und makroökonomische Instabilität:
Eine Bestandsaufnahme
Jan Behringer

In den vergangenen Jahren rückte der Zusammen- hang zwischen Einkommensverteilung und makroökonomischer Instabilität zunehmend in den Fokus der Forschung.
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In einem aktuellen Literaturüberblick werden ausgewählte Kanäle diskutiert:
  - Steigende Einkommensungleichheit kann zur Entstehung außenwirtschaftlicher Ungleichge-wichte beitragen, wenn in einzelnen Ländern die Schwächung der Massenkaufkraft entweder vermehrt eine kreditfinanzierte private
Haushaltsnachfrage nach Konsum und Wohnungsbauinvestitionen (USA, Vereinigtes
Königreich)
 - oder eine Binnennachfrageschwäche mit steigenden Exportüberschüssen (China, Deutschland, Japan) zur Folge hat.
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Zudem weisen neuere empirische Studien darauf hin, dass steigende Einkommensungleichheit
einen negativen Einfluss auf das Wirtschafts-wachstum haben kann.
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