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Sonntag, 15. September 2013

... das wahre Gesicht der FPÖ !

via Hans-Henning Scharsach :

LIEBE FREUNDE. 
Es ist wichtig, vor der Wahl über das wahre Gesicht der FPÖ zu informieren. 

FREUNDE HABEN MICH GEFRAGT, warum ich mich so sehr bemühe, die Vernetzung von FPÖ und Neonazi-Szene zu dokumentieren. 
Antwort: Weil es die Medien nicht tun. 

Ein Beispiel: Die OÖ Nachrichten geben FPÖ-Landesparteiobmann Michael Haimbuchner mehr als eine halbe Seite und ein großformatiges Foto, um über seine „Gefühle für Österreicher und Zuwanderer“, sein Verständnis von „Nächstenliebe“ und sein „Leben als Katholik‘“ zu sprechen. Die Frage nach Parteimitgliedern am rechten Rand wird ganz am Schluss gestellt. Haimbuchners Antwort: „Wenn einer wo anstreift, wo er nicht anzustreifen hat, dann hat er in der Partei nichts verloren.“ Die Interviewerin lässt das so stehen, ohne nachzufragen. 

Daher hier die Ergänzung:
- Haimbuchner ist stellvertretender Vorsitzender des rechtsextremen, verfassungsfeindlichen Witiko-Bundes, der für ein wiedervereinigtes Großdeutschland kämpft. Im Vereinsorgan „Witiko-Brief“ finden sich Textstellen wie diese: 
„Zu den gewaltigen Geschichtslügen der jüngsten Vergangenheit zählen sie sechs Millionen ermordeten Juden“. 

- Vom Linzer Klubobmann Sebastian Ortner war bekannt, dass er Gottfried Küssels VAPO (Volkstreue außerparlamentarische Opposition) angehörte. Zurücktreten aber musste er erst, als ein Video von ihm auftauchte, auf dem zu sehen ist, wie er den Mord an Demokraten trainiert hat. 
- Dem Linzer Stadtrat Detlef Wimmer hat das Heeresnachrichtenamt die Offizierslaufbahn wegen seiner Kontakte ins Neonazi-Milieu verweigert. 
- Elmar Podgorschek, Spitzenkandidat der FPÖ in Oberösterreich, nimmt an der Traditionspflege der Waffen-SS teil, die Gerichte als nationalsozialistische Verbrecherorganisation einstufen. 
- Klubobmann Günter Steinkellner, dessen Burschenschaft „Corps Alemannia Wien zu Linz“ SA-Sturmführer Horst Wessel nie aus ihrer Mitgliederliste gestrichen hat, bedient sich der klassischen Nazi-Taktik der Täter-Opfer-Schuldumkehr, indem er Antifaschisten als die „neuen Faschisten“ bezeichnet. - Der Welser Vizebürgermeister Bernhard Wieser unterstützte mit seiner Unterschrift die Neonazi-Liste „Nationale Volkspartei“. 
- Das gleiche tat der Linzer FPÖ-Gemeinderat und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Manfred Pühringer, der sich in deutlicher SS-Anspielung „Ehre, Treue, Vaterland“ auf seinen Bauch tätowieren ließ. 
- Der FPÖ-Politiker Wolfgang Kitzmüller fordert „ab mit den Schwuchteln hinters VOEST-Gelände“, wo sich einst ein Außenlager des KZ Mauthausen befand. 
- Auf Facebook sind FPÖ-Politiker mit Neonazis befreundet, die ihre Seiten mit Hakenkreuzen, SS-Runen, Hitler- oder Hess-Bildern schmücken. 
- Als einziger Landeschef duldet Haimbuchner Doppelmitgliedschaften des FPÖ-Nachwuchses mit dem neonazistischen „Bund Freier Jugend“. 
- Funktionäre des Ringes Freiheitlicher Jugend nehmen an Neonazi-Feten teil, fordern „Freiheit für Küssel“, setzen sich für verurteilte Nazi-Verbreicher ein, werben für Neonazi-Seiten und Neonazi-Bands, grüßen auf Facebook mit „einem donnernden Heil aus der Ostmark“, fordern die Streichung des NS-Verbotsgesetzes, drohen Antifaschisten mit Gewalt… und, und, und. 
Haimbuchner hält das alles für harmlos. 

Ist es das?



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