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Dienstag, 2. August 2011

Ein ungeregelter Finanzmarkt ; Die Geldreligion frisst ihre Kinder!!!

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Ein ungeregelter Finanzmarkt gefährdet das Weltfinanzsystem...
... oder das System der 3 Affen: nicht sehen, nicht hören, nicht sprechen!
So schrieb Hans Küng schon über die asiatische Finanzkrise 2001 !!!

- Hat dieser "globale Markt" ohne irgendeine Grenze, ohne Hemmungen und  Regelungen die Krise mit ihren Auswirkungen nicht überhaupt erst möglich gemacht?

- Untergräbt dieser völlig ungeregelte Markt mit den total spekulativen Investitionen nicht die langfristigen Industrieinvestitionen?

- Untergräbt die Bevorzugung der Großkunden nicht die finanzielle Liquidität der Mittelschicht und stört damit den sozialen Frieden?

- Untergräbt diese Entwicklung nicht das notwendige Vertrauen in das System der Marktwirtschaft?

- Stellt diese Entwicklung nicht die Stabilität des Weltfinanzsystems in Frage?


Frei nach:
Anständig wirtschaften; warum Ökonomie Moral braucht

Meine Frage:
Und was haben unsere Politiker und Bankmanager daraus gelernt?
Nur das mit unseren Steuergeldern "die Spielschulden" der Banken getilgt werden können :-((

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Götzendämmerung: Die Geldreligion frisst ihre Kinder !!!
In den letzten Jahrzehnten wurde Geld zur anerkannten Religion!

Doch diese zeichnet sich durch Unverständlichkeit und vorallem Undurchsichtigkeit aus. Kaum jemand versteht noch, was die Banker mit dem Geld machen. Vor allem aber ist das Geld zum einzigen Ziel geworden. Geld sollte aber nicht ein Ziel, sondern ein Mittel sein.

Die "Magie" der Banker besteht darin, Geld, das Ihnen eigentlich noch von Schuldnern zustünde, gegen Zins schon wieder neu zu verleihen. Man wandelt sozusagen gebrochene Zahlungsverträge in versprochene Zahlungen um.

Ethik sei unter Bankern nicht gerade häufig anzutreffen. Sie stört, sie ist eine Spielverderberin, sie kostet Zeit. Ethik würde die Ausbeuter im Namen des Geldes stoppen.

Doch Geldgeschäfte, wenn sie gut sind, handeln von Zielen, die mit Geld nicht zu bezahlen sind!


frei nach: Gertrud Höhler
Götzendämmerung: Die Geldreligion frisst ihre Kinder


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1 Kommentar:

  1. Lese dazu auch: Fatalismus wäre Todsünde.
    Gespräche über Ethik und Mitverantwortung im dritten Jahrtausend [Taschenbuch]Hans Jonas (Autor), Dietrich Böhler (Autor)


    Hans Jonas wurde am 10. Mai 1903 in Mönchengladbach geboren. Er studierte in Freiburg und in Berlin an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und an der Friedrich-Wilhelms-Universität sowie an der Universität Marburg.

    1949 siedelte er nach Kanada über und wurde Fellow an der McGill-University Montreal und 1950-1954 an der Carleton-University Ottawa. 1955 übernahm er eine Professur an der New Shool for Social Research.

    Es folgten Gastprofessuren an der Princeton University, Columbia University, University of Chicago und der Universität München. 1987 wurde ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Hans Jonas ist am 5. Februar 1993 in seinem Haus bei New York gestorben.

    http://bilgungwissen.blogspot.co.at/2012/06/fatalismus-ware-todsunde.html

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