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Dienstag, 2. August 2011

Eine Lehre der Geschichte!

Eine Lehre der Geschichte!

Die bisherigen Friedensbewegungen sind meistens gegen bestehendes Unrecht gerichtet. Sie wissen, wogegen sie kämpfen, aber sie wissen nur sehr unpräzise, wofür.
Wenn der Kampf siegreich enden würde, was wäre dann?
Würde wirklich ein humanes System entstehen?

Haben die bisherigen Revolutionen der Geschichte zu humaneren Systemen geführt, haben sie dem Menschen ein schöneres Gesicht, den Kindern eine bessere Heimat, den Geschlechtern mehr Liebe und dem Leben mehr Freude gegeben?

Waren die Revolutionäre und Friedenskämpfer sich bewußt, welcher inneren Transformationen es bedarf, damit ein friedensfähiger Mensch auf die Erde kommen kann?

Warum konnten diese Visionen einer menschlichen Idealgesellschaft nicht verwirklicht werden?

Weil der Fehler nicht nur in den äußeren Verhältnissen, sondern vor allem in den inneren Strukturen und Denkformen der Menschen bestand.


Man kann aus autoritär geformten Menschen keine freie Gesellschaft aufbauen. Man kann aus unterdrückter und gestauter Sexualität keine humane Form der freien Liebe entwickeln. Man kann keine gewaltfreie Gesellschaft errichten, wenn die Haß und Gewaltimpulse im Inneren nur unterdrückt, aber nicht aufgelöst sind.
Eine Revolution, die nicht im Inneren stattgefunden hat, kann auch im Äußeren nicht gelingen. Das ist eine Lehre der Geschichte.


(Auszüge aus den Büchern von: Dieter Duhm)

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