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Dienstag, 1. Mai 2012

Gedanken zu 1. Mai !

Quelle: misik.at




Zum 1. Mai:

- Es geht nicht mehr gerecht zu. Aber das kann man ändern.
- Ungerechtigkeit schadet. Gerechtigkeit nützt.
- Gerechtigkeit nützt aber nicht nur wirtschaftlich.
- Die Löhne hoch
- Reformiert die Europäische Union
- Investieren statt blöd sparen
- Reguliert die Finanzmärkte!
- Ein besseres Leben für alle
- Der Green New Deal
- Wohlfahrt und Freiheit



Das machen wir doch mit links!

Ein paar Ratschläge für Europas Progressive. 
Der folgende Text hat eine kleine Geschichte: Beim jüngsten taz-Kongress in Berlin hatte ich am Abschlusspodium im großen Auditorium eine kleine, recht amüsante Kontroverse mit Dany Cohn-Bendit, und in deren Zuge hab ich irgendwann gesagt, "dass wir doch alle wüssten, was zu tun sei, dass wir doch ohne Probleme sofort 15 Punkte aufsagen könnten, auf die wir uns alle einigen könnten". Der salopp hingesagte Satz provozierte dann Rufe, ich solle sie aufzählen, und da das natürlich schwer ging, denn dann hätte ich eine halbe Stunde durchgeredet, wurde dann gefordert: "Aufschreiben!" Taz-Chefin Ines Pohl, die Moderatorin der Runde, versprach dann, "wir machen eine ganze Seite draus", und so kam es zu diesem kleinen manifestartigen Ding. 
Es ist alles so kompliziert geworden. In der Wirtschaft. In der Politik. Und in den Parteien dominieren fade Polittaktierer. Und außerdem sind die Linken zerstritten, sie könnten sich ohnehin auf nichts einigen. In Deutschland sitzen jetzt schon bald vier Parteien in den Parlamenten, die sich die Stimmen progressiver Wähler abjagen wollen. Und große Ziele - „Visionen", wie das mit einem abgegriffen Begriff bezeichnet wird -, die hat doch ohnehin keiner mehr. Wird doch eh nie was draus...
Halt! Weiß ja jeder; ist ja alles wahr, irgendwie. Aber irgendwie auch nicht. Die Linken sind seit jeher sehr talentiert darin, sich in achtzig Prozent der Fragen einigermaßen einig, in zwanzig Prozent aber uneinig zu sein - und dann obsessiv auf diesen zwanzig Prozent Meinungsunterschieden herumzureiten. Wie wär's, wenn man einmal die achtzig Prozent im Auge behält, auf die sich alle vernünftigen Leute einigen können sollten?

Der original Artikel ist einzusehen HIER !

Quelle: misik.at

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